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Tempo 30

Schon ist es Abzocke

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29.11.2012

Das verstehe, wer will: In Bühl und Hirschau wird frohlockt über Tempo 30, das viel sicherer sei für die straßenquerenden Kinder und Erwachsenen und den Verkehr leiser mache. In Tübingen mit viel mehr Fußgängern sei Tempo 30 dagegen des Teufels, meinen die Autofahrer. Radfahrer, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten, brauchen dringend ein Nummernschild, um sie verfolgen zu können (die es nirgends gibt, auch in der Schweiz taugen die Versicherungsschilder nicht dazu). Doch wenn Autofahrer für ihre auf Geh- und Radwegen stehenden Autos oder für verboten hohe Geschwindigkeiten Strafzettel bekommen, ist es Abzocke.

Einer rühmt die freie Fahrt auf der Alb – aber dort bleiben will er nicht. In einem Leserbrief wird einerseits bemängelt, dass das Einkaufserlebnis in der Stadt mit Beratung und nettem Einkaufsbummel dem Internethandel und dem Handel auf der grünen Wiese zum Opfer fällt, und gleichzeitig, dass man in der Stadt nicht mit Tempo 50 bis vor den Laden fahren könne und das Auto dort möglichst kostenlos abstellen. Ja, wie und wo stellt sich Herr Dausien denn den netten Einkaufbummel vor, wenn in der Innenstadt jeder bis vor den Laden rauschen kann und dort parken?

Claudia Thaler, Tübingen

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29.11.2012, 12:00 Uhr

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