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Kommentar

Schon jetzt ein Glücksfall

Märklin hat eine erstaunliche Entwicklung genommen. Vom Tiefpunkt im Jahr 2009, als die Traditionsfirma ihre Insolvenz auf der Spielwarenmesse bekanntgab, bis heute liegen Welten.

02.12.2016
  • ALEXANDER BÖGELEIN

Zugegeben: Märklin hat an Unternehmensgröße eingebüßt. Doch der Modelleisenbahn-Hersteller arbeitet in einem schwierigen Markt profitabel. Seit die Unternehmerfamilie Sieber vor drei Jahren Märklin übernommen hat, läuft es nach jahrelangen Querelen inzwischen wohltuend geräuschlos. Märklin-Chef Florian Sieber steht für den Aufbruch, und das nicht nur wegen seines Alters von 31 Jahren. Sieber ist ein Mannschaftsspieler, der die Mitarbeiter mitnimmt, sich Rat holt. Er verfolgt eine klare Linie, hat die Fertigung optimiert und stärkt mit einer Strategie der kleinen Schritte Märklins Stellung im Handel.

Vor allem zeigt Märklin jetzt: Modelleisenbahn ist nicht langweilig. Dank digitaler Technik lassen sich viele Loks mit unterschiedlichen Effekten auf einem Gleis steuern. Den Schritt in die digitale Welt hat Märklin schon länger gemacht, doch Sieber verjüngt die Marke mit modernem Marketing. Bei all dem verliert er die Sammler nicht aus dem Blick. Die freuen sich, dass er dem Mythos Märklin eine Zukunft gibt. Ob er das auch langfristig schafft, muss er noch beweisen. Ein Glücksfall für Märklin ist er schon jetzt.

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02.12.2016, 06:00 Uhr

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