Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Reutlingen

Schornsteinfeger: Kaminöfen zu Unrecht am Feinstaub-Pranger

Die Kaminöfen stehen nach Ansicht von Baden-Württembergs Schornsteinfegern zu unrecht am Stuttgarter Feinstaub-Pranger.

13.10.2016
  • dpa/lsw

Reutlingen. Beim Verbandstag des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg in Reutlingen legte Präsident Stefan Eisele eine Erhebung vor, die unter dem Strich zeige, dass der Anteil des Feinstaubs aus Holzfeuerung an der Belastung in Stuttgart deutlich nach unten korrigiert werden müsse.

Von Samstag an kann es in Deutschlands Feinstaub-Hochburg Nummer eins wieder zu Feinstaubalarmen kommen. Werden absehbar EU-Grenzwerte in Stuttgart gerissen, ruft die Stadt nicht nur Autofahrer zum Verzicht auf. Auch Nutzer von sogenannten Komfortöfen, die nicht einzige Wärmequelle eines Hauses sind, werden um Verzicht gebeten.

Gerade in Stuttgart sei auch nach Angaben der Landesanstalt LUBW der Anteil von Feinstaub auf Holzfeuerung mit etwas über 20 Prozent vergleichsweise gering. In Tübingen oder Heilbronn sei er deutlich größer. Fazit der Schornsteinfeger: Die Emissionen aus Feuerstätten für feste Brennstoffe sind in Stuttgart wesentlich zu hoch angesetzt. «Somit dürfte ein großer Teil der Diskussion um Komfortöfen in Stuttgart vom Tisch sein», sagte Sprecher Volker Jobst.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

13.10.2016, 14:29 Uhr | geändert: 13.10.2016, 14:01 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball