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Tübingen

Schüler/innen sind zu Gast in Pamplona

Austausch mit EU-Hilfe: Im Oktober waren 14 Schüler/innen aus der spanischen Stadt Pamplona zu Besuch bei 14 Schüler/innen aus der Kursstufe an der Tübinger Geschwister-Scholl-Schule (GSS).

16.02.2019

Von ST

Bild: Geschwister-Scholl-Schule

Nach einer ergebnisreichen Woche in Tübingen (im Bild) erwidern die Tübinger Schüler derzeit ihren Besuch und arbeiten in Spanien mit ihren Austauschpartnern am Projekt „Europäisches Kulturerbe – virtuelle Welten“ weiter. Ihr Besuch wird vom Programm „Erasmus+“ begleitet und gefördert. „Innerhalb der Thematik Kulturerbe arbeiten die Schülerinnen und Schüler selbstständig an von ihnen gewählten Projekten“, erläutert Florian Nuxoll, Lehrer an der GSS. Die Schüler lernen dabei, Inhalte in einer selbstgestalteten, virtuellen Realität – etwa in Form eines animierten Museums – darzustellen. Konkret beschäftigen sich die Gruppen unter anderem mit Themen wie dem gemeinsamen sprachlichen Ursprung und europäischer Alltags- und Subkultur. Besonders bei der Arbeit an den Projekten ist, dass die Lehrer die Arbeitsprozesse lediglich begleiten und die Jugendlichen weitgehend eigenverantwortlich vorgehen. „Am schwierigsten ist es, eine Idee zu finden. Man ist auf sich allein gestellt und das ist eine neue Erfahrung“, findet Schüler Tim Ziegenhagel. „Trotz kultureller Unterschiede schafft man es, gut zusammenzuarbeiten. Das macht das ganze Projekt sehr bunt“, so Schülerin Sophia Heisig. Eine zweite Besonderheit des Projekts sei es, dass die Jugendlichen nicht nur von den inhaltlichen Erkenntnissen, sondern auch vom Miteinander bei der gemeinsamen Arbeit profitieren. Kulturelle Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede kommen so zu Tage, da die Gruppen international gemischt sind und die Kommunikation in der Arbeitssprache Englisch abläuft. Nuxoll und Mitorganisator Jan Hörzer sind zufrieden, dass sie zusammen mit der spanischen Partnerschule Colegio Santa Teresa in Pamplona die Europäische Union für ihr Projekt begeistern konnten und damit für die nächsten Jahre Fördermittel aus dem Topf für „Erasmus+“ erhalten. Damit könne die Partnerschaft beider Schulen, die schon seit vielen Jahren besteht, auch in Zukunft fortgesetzt werden.

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Erstellt:
16. Februar 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Februar 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2019, 01:00 Uhr

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