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Kommentar · Investitionsstau

Schulen brauchen dichte Dächer

Es gibt hervorragende Ideen, wie die Schulbildung auf moderne Füße gestellt werden soll. Ganztagsunterricht, individuelles Lernen, Inklusion, Medienbildung - um das umsetzen zu können, braucht eine Schule die passende Ausstattung.

13.11.2015
  • UTE GALLBRONNER

Gerade die größeren Städte sind damit aber überfordert. Denn sie müssen nicht nur Neues bauen, sondern vor allem das Alte sanieren.

Abseits der Vorzeigeobjekte ist Erschreckendes zu finden: Lernbüros, die sich als dunkle Schulhausgänge entpuppen, Laptops ohne Anschluss, Klassenzimmer, in die es reinregnet, und Toiletten, die zum Himmel stinken. Vor allem die Gebäude der 70er Jahre kommen Städte und Gemeinden teuer zu stehen. Deswegen ist der Ruf nach Hilfe allzu verständlich.

Andererseits gibt es einen Weg zu den Fördertöpfen: Nämlich dann, wenn bei der Sanierung einer Schule der Grundriss verändert wird. Wenn etwa Gruppenräume oder Inseln für individuelles Lernen entstehen, wenn Barrierefreiheit geschaffen wird. Das begünstigt Schulen, die moderne Lernkonzepte umsetzen, und das sind bei weitem nicht nur Gemeinschaftsschulen. Das Land darf verlangen, dass hinter einer baulichen auch eine pädagogische Idee steckt.

Jenseits aller Konzepte gibt es aber Dinge, die dringend gemacht werden müssen. Dichte Dächer und ordentliche Toiletten gehören dazu. Abhängig von Zahl und Zustand der Schulen brauchen Städte und Gemeinden dafür Unterstützung.


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