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Ulm

Schweinemast: Tierschützer werfen Behörden Versagen vor

Kranke Tiere, schlimme Bissverletzungen, Kot und Dreck im Stall: Elende Zustände in einem Schweinemastbetrieb im Alb-Donau-Kreis haben eine Diskussion über Nutztierhaltung ausgelöst.

20.10.2016
  • dpa/lsw

Ulm. Bereits mehr als 75 Tiere der rund 1200 Mastschweine mussten notgetötet werden. Bei einem unangemeldeten Besuch in der Schweinemast im nördlichen Alb-Donau-Kreis waren Kontrolleure auf die Missstände gestoßen.

Bereits 2014 hatten Kontrolleure mangelnde Hygiene und Überbelegung beanstandet. Das Landratsamt hatte am Mittwoch betont, dass die gesetzliche Kontrollvorgaben im Tierschutz durch die Veterinärbehörde eingehalten würden. Tierschützer werfen den Behörden hingegen Versagen vor. Sie haben unter dem Titel «Horror Schweinemast schließen! Behördensumpf austrocknen!» am Donnerstagnachmittag zu einer Demo vor dem Landratsamt aufgerufen.

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20.10.2016, 08:30 Uhr | geändert: 20.10.2016, 05:21 Uhr

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