Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Scooby Doo 2

Fortsetzung der Cartoonserie, in der die Mitglieder von Mystery Inc. einem mysteriösen Maskenmann das Handwerk legen.

Fortsetzung der Cartoonserie, in der die Mitglieder von Mystery Inc. einem mysteriösen Maskenmann das Handwerk legen.

SCOOBY DOO 2: MONSTERS UNLEASHED
USA

Regie: Raja Gosnell
Mit: Freddie Prinze Jr.,Sarah Michelle Gellar,Matthew Lillard

- ab 6 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
24.11.2015

Das wahre Leben schockt mit Terror, Gewalt und Krieg der Kulturen, und im Kino wird uns sogar die Vita des Friedensfürsten als Metzelsuppe serviert. Verständlich, dass sich da mancher nach einer Kuscheldecke sehnt, unter der gut abgeschirmt von allem Übel das Herz mit Liebe und Toleranz gewärmt wird. „Monsieur Ibrahim“ liefert sie mit einer Geschichte über die Freundschaft zwischen einem jüdischen Jungen und einem alten Moslem im Paris der siebziger Jahre.

Im Mittelpunkt steht zunächst der von seiner Mutter verlassene, vom Vater vernachlässigte Teenager Moses, der regelmäßig im Krämerladen des Türken Ibrahim langfingert, um das so eingesparte Haushaltsgeld zu den Nutten gegenüber zu tragen. So lange Regisseur François Dupeyron in diesem als Puppenstube der Engel und Elenden hergerichteten Pariser Armeleuteviertel schwelgt, kommt der Film als Sozialmärchen im klein gedimmten Amélie-Stil noch ganz gut über die Runden. Doch sobald er sich ganz auf die interreligiöse Seelenverwandtschaft kapriziert, gerät er schnell in die Schmalspur eines schlichten Toleranzedikts, dem jeder Bezug zur Wirklichkeit fehlt.

Auch Omar Sharif in der Titelrolle trägt seinen Teil dazu bei, wenn er seine vom Drehbuch (nach dem Bestseller von Eric-Emmanuel Schmitt) aufgenötigten Sinnsprüche mit nichts als einem penetrant gütigen Grinsen schauspielerisch unterfüttert. Wenn Ibrahim und Moses im letzten Filmdrittel im offenen Wagen Richtung Anatolien düsen, ist es unter der Kuscheldecke jedenfalls so stickig geworden, dass man sich wieder nach der rauhen Luft des wahren Lebens sehnt.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
30.01.2005

12:00 Uhr

Chewbacca schrieb:

Tragisch, tragisch. Note: 0/10



14.04.2004

12:00 Uhr

izi don da pissa schrieb:

Geht so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



02.04.2004

12:00 Uhr

Boris Dollinger schrieb:

Albern-harmloser Spaß mit einigen netten Gags und liebenswerten Charakteren, der allerdings durch eine sehr uninspirierte und langweilige Story, sowie die mit Ausnahme des Titelhelden äußerst billig wirkenden Effekte einiges wieder verspielt.



Kino Suche im Bereich
nach Begriff
Anzeige