Landtagswahl 2021

Sechs Kandidaten im Wahlkreis Freudenstadt

Zwölf sind es insgesamt, die sechs mutmaßlich aussichtsreichsten Bewerber um ein Landtagsmandat hat die NECKAR-CHRONIK ausführlich porträtiert.

19.02.2021

Von Manuel Fuchs

Am 14. März wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Im Wahlkreis Freudenstadt treten dazu insgesamt 12 Kandidaten an. Sechs von ihnen hat die NECKAR-CHRONIK ausführlich porträtiert.

Viviana Weschenmoser (SPD),
„Konstruktive Ungeduld“, veröffentlicht am 22. Januar 2021.

Viviana Weschenmoser tritt für die SPD im Wahlkreis Freudenstadt an. Sie ist noch jung an Jahren, hat aber in kommunalen Gremien schon einige politische Schlachten geschlagen.

Wer die Kommunalpolitik in Horb und im Landkreis Freudenstadt auch nur mit einem halben Auge verfolgt, dem ist Viviana Weschenmoser ein Begriff. Die 33-Jährige hat in Tübingen Rechtswissenschaften studiert, war Vorsitzende des hiesigen SPD-Ortsvereins, steht dem Kreisverband vor, ist seit 2014 für die SPD im Horber Gemeinderat präsent und seit 2019 im Kreistag. [weiter lesen]

Viviana Weschenmoser (SPD)

Dr. Timm Kern (FDP),
„Zuhörer auf Augenhöhe“, veröffentlicht am 28. Januar 2021.

Timm Kern will als Bildungsexperte ein drittes Mal für die FDP ins Parlament und sieht Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung.

Ja, sagt Timm Kern (48), er will wieder in den Landtag. Fortführen, was er dort aufgebaut hat. Seit zehn Jahren vertritt der in Horb aufgewachsene Politiker den Landkreis Freudenstadt im Parlament. Längst kennt sich der Theologe und Studienrat aus im Stuttgarter Politbetrieb, weiß, wie die Strukturen sind, Absprachen laufen. [weiter lesen]

Dr. Timm Kern FDP (Horb)

Winfried Asprion (Grüne),
„In aller Konsequenz“, veröffentlicht am 3. Februar 2021.

Für den Grünen Winfried Asprion zählen der Mittelstand und die Moral. Hauptsorge und Antrieb zugleich ist für ihn der Klimaschutz.

Winfried Asprion, 58-jähriger Familienvater, Banker und für den Landtag kandidierender Grüner, wirkt optisch geradezu bilderbuchmäßig solide, fast bieder. Wer ihn näher kennt, weiß seinen Witz und Humor zu schätzen – und seine mitunter explosive Art, die er als sein größtes Laster bezeichnet, zu fürchten. [weiter lesen]

Wilfried Asprion (Grüne)

Katrin Schindele (CDU),
„Die junge Konservative“, veröffentlicht am 5. Februar 2021.

Katrin Schindele (CDU) möchte die Wirtschaft im Kreis stärken und Fortschritt mit Tradition verbinden.

Gibt ein hiesiger altgedienter CDU-Abgeordneter bekannt, dass er nicht mehr kandidiert, schrillen bei ambitionierten Konservativen die Alarmglocken. Wer ihn beerbt, sitzt so sicher im Stuttgarter Landtag wie das Amen in der Kirche. Im Landkreis Freudenstadt hat es noch jeder Schwarze ins Parlament geschafft. [weiter lesen]

Katrin Schindele (CDU)

Dr. Uwe Hellstern (AfD),

„Ich bin kein Extremist“, veröffentlicht am 10. Februar 2021.

Dr. Uwe Hellstern will für die AfD ins Stuttgarter Parlament einziehen. Sein wichtigstes Thema: der Umweltschutz.

Ein Mann wie die Schablone für einen bodenständigen Schwaben: Grauer Schnauzbart, Schaffigkeit das Mantra, hinter den Gläsern seiner Brille blitzt Intelligenz aus braunen Augen. Dr. Uwe Hellstern ist der Typ Mensch, in dessen Wohnung Porzellanhunde auf einem alten Piano stehen, der Kissen mit Löwengesichtern auf Sofas legt, der stolz auf den eigenen Apfelsaft ist. [weiter lesen]

Dr. Uwe Hellstern (AfD)

Niko Kulisch (Die Linke),
„Der jüngste Kandidat im Kreis“, veröffentlicht am 19. Februar 2021.

Niko Kulisch tritt im Landkreis Freudenstadt für Die Linke an. Er möchte soziale Politik für alle Bevölkerungsschichten machen.

Rote Haarsträhne, rote Linken-Tasche, rote Jacke, roter Hemdkragen: Niko Kulisch trägt die Signalfarbe seiner Partei Die Linke. Er trägt außerdem den Optimismus der Jugend im Gepäck. Kulisch ist 19 Jahre alt, hat aber schon etliche Erfahrungen gesammelt, politisch, beruflich und privat. Beim Spaziergang durch Horb muss man ihm nicht viel über die Stadt und den Landkreis erklären, obwohl Kulisch in Sindelfingen wohnt. „Ich habe mich schon informiert“, sagt er. „Wenn ich etwas nicht leiden kann, ist es, unpünktlich zu sein und schlecht vorbereitet.“ [weiter lesen]

Niko Kulisch (Die Linke)

Bilder: Karl-Heinz Kuball

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Erstellt:
19. Februar 2021, 19:09 Uhr
Aktualisiert:
19. Februar 2021, 19:09 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2021, 19:09 Uhr

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