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CDU-Nominierung

Sei wachsam!

Zum CDU-Streit um die Federle-Nominierung.

30.09.2010

Ein frankophiler Professor, der mit der Tübinger Intelligenzia (ist das russisch?) stimmt; ein besorgter Ortsvorsteher, der gerne von höherer Stelle (von ganz oben?) gesagt bekommen hätte, wen oder was er denn nun hätte wählen sollen; eine Kandidatin, der man vier Kinder von vier Männern und dazu noch ein Verhältnis mit einem grünen OB andichtet; und dann noch ein Rottenburger OB, der Nominierungen für Ämter eigentlich erst nach zwanzig, dreißig Jahren Parteizugehörigkeit („Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!“) zulassen will.

Also, ich muss schon sagen, das aktuelle Nominierungslaientheater des Rottenburger Intrigantenstadls hat das Zeug wenn nicht zum großen, dann doch mindestens zum Provinzkino. Da wird Realsatire vom Feinsten und jede Menge Erkenntnis über den Politikbetrieb geboten. Ob diese Posse allerdings dazu geeignet ist, den allgemeinen Eindruck zu korrigieren, dass es in der Politik ausschließlich um Postengeschachere und um intrigante Machtspielchen gehe, das darf doch stark bezweifelt werden. „Sei wachsam“, heißt ein schönes Lied von Reinhard Mey.

Norbert Kraas, Tübingen

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30.09.2010, 12:00 Uhr

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