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Flüchtlinge

Selbst in Frage stellen

Die Flüchtlingsdebatte setzt sich fort, auch mit neuen Aspekten.

13.11.2015

Erschreckend zu beobachten, was flüchtende Menschen derzeit bei uns und in ganz Europa auslösen. Wie ein Virus breiten sich Antihaltungen aus. Aber – kommen die Flüchtenden nicht genau zum richtigen Zeitpunkt, um unserer Gesellschaft einen Blick in den Spiegel zu zeigen?

Kann es sein, dass wir Schuldige brauchen, die unsere Lethargie und Unzufriedenheit kompensieren müssen? Kann es sein, dass wir in unserer Gier nach BILLIG und MEHR unsere so hoch gehaltenen Werte vergessen haben? Dass wir nicht mit Armut und Elend konfrontiert werden wollen, um in unserer kleinen, heilen Welt nicht gestört zu werden?

Kann es sein, dass wir alle mittlerweile so übervoll und doch so leer sind und aus der empfundenen Bedeutungslosigkeit wild um uns schlagen? Dass wir uns nur noch damit beschäftigen unsere eigenen Pfründe zu retten?

Wir wollen viel und das möglichst ohne großen Aufwand. Und wir sagen unseren Kindern: „Du kannst nicht alles haben, was Du willst!“ Es ist ein Naturgesetz: wir ernten, was wir gesät haben!

Christina Schmid, Tübingen

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Erstellt:
13. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
13. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. November 2015, 12:00 Uhr

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