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Ulm

Serbischer Fotograf porträtiert Donauschwaben

Wie leben die verbliebenen Donauschwaben heute in Rumänien, Ungarn, Kroatien und Serbien? Haben sie darunter gelitten, Deutsche zu sein? Der serbische Fotograf Dragoljub Zamurović erzählt mit 60 Porträts spannende Geschichten - die Bilder sind ab Donnerstag im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm zu sehen.

12.10.2016
  • dpa/lsw

Ulm. Die Bilddokumentation «Unter Anderen» läuft bis zum 17. April 2017.

Zamurović begab sich 2015 und 2016 mit seiner Kamera auf Spurensuche und hielt Biografien zwischen Budapest und Belgrad fest, von der rumänischen Pilotin zum ungarischen Orgelbauer. «Für mich ist es wichtig, zu zeigen, wie die Donauschwaben heute leben. Es gibt Ausstellungen über ihre Häuser, Kirchen und Friedhöfe, und auch darüber, wie sie früher gelebt haben. Aber ich habe bisher nichts über ihr heutiges Dasein gesehen.»

Donauschwaben ist eine Sammelbezeichnung vor allem für deutsche Siedler, die Ende des 17. bis ins 19. Jahrhundert in den Donauraum des Königreichs Österreich-Ungarn auswanderten. Flucht, Vertreibung und Enteignung im und nach dem 2. Weltkrieg führten zu einer weltweiten Zerstreuung.

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12.10.2016, 17:44 Uhr | geändert: 12.10.2016, 17:31 Uhr

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