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Die Farben des Umsturzes erkennen

Serenade zur 750-jährigen Geschichte des Stifts

Zur musikalisch-szenischen Serenade über die Jahrhunderte umspannende Geschichte des Evangelischen Stifts kamen am Samstagnachmittag rund 250 Zuhörer/innen in den rosenumkränzten Innenhof desselben.

25.06.2012
  • dhe

Tübingen. Mit Herzog Carl Eugen (mit grauer Perücke zur hellen Hose, unser Bild) war die Aufführung bereits im ausgehenden 18. Jahrhundert angelangt. Der württembergische Regent witterte Aufruhr und Umsturz in seiner Pfarrerausbildungsstätte: Ein Maibaum schien ihm verdächtig dekoriert, nämlich in den Farben der Französischen Revolution – „bleu, blanc und rouge“.

Unter der Leitung von Stiftsmusikdirektor Hans-Peter Braun ließen 50 Studierende die Vergangenheit des ehrwürdigen Gemäuers in ausgewählten Ausschnitten wieder aufleben. Ein wenig gespenstisch wurde es, als plötzlich eine mönchische Gestalt in schwarzer Kutte, die Kapuze über den Kopf gezogen, durch den Hof schritt. Sie stellte einen Mönch aus vorreformatorischer Zeit dar, als das Stift noch Augustinerkloster war. Sonderapplaus gab es für die „Comedian Harmostifts“, denen Philosophen und Eisbären gleichermaßen nahe sind. Das bemerkenswerte musikalische Programm reichte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert.

Serenade zur 750-jährigen Geschichte des Stifts

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25.06.2012, 12:00 Uhr

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