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NS-Dokumentationszentrum im Güterbahnhof: Noch viele Fragen offen

Sicher ist bisher nur, dass der NS-Beobachtungsstand bleibt

Die Tübinger Güterhalle ist ein unwirtlicher und unwirklicher Ort. Man betritt sie über einen vermüllten Bahnsteig. Sie ist riesig und – bis auf einen vergessenen Einkaufswagen – leer. Am Beobachtungsstand für Zwangsarbeiter, teilt sich die Halle. Auch die Meinungen über ihre Zukunft sind geteilt. Ein Teil jedenfalls soll abgerissen werden.

17.01.2015
  • Ulla Steuernagel

Tübingen. Der Kulturwissenschaftler Martin Ulmer und der Historiker Hans-Otto Binder vom Verein für ein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus in Tübingen (LDNS) sind sich in ihren Vorstellungen über die Zukunft der Halle einig: Mit einem solchen Zentrum für Tübingen und Südwürttemberg würde die Stadt ihre Bereitschaft zeigen, die NS-Vergangenheit aufzuarbeiten. Der Ort scheint i...

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