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Sigmaringen

Sicherheitskräfte sollen Krankenschwestern vor Übergriffen schützen

Ein Krankenhaus in Sigmaringen hat einen Sicherheitsdienst engagiert - laut Klinik haben auch im Zuge der Flüchtlingskrise gewalttätige Übergriffe auf das Personal zugenommen.

19.11.2015
  • dpa

Sigmaringen. «Unsere Krankenschwestern hatten große Angst», begründete Silvia Stärk, die Pflegedienstleiterin des SRH-Krankenhaus Sigmaringen, am Donnerstag den Schritt. Ein Grund sei auch das teilweise aggressive Verhalten von Asylbewerbern. Der Sicherheitsdienst solle deeskalierend wirken, sagte der Geschäftsführer der Kreisklinik, Willy Römpp. Auch in Flüchtlingsunterkünften, die teils übervoll sind, kommt es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

«Die Gewalt geht aber nicht nur von Asylbewerbern aus», betonte die Sigmaringer Pflegedienstleiterin Stärk. Die Zahl der verbalen und tätlichen Übergriffe von aggressiven Patienten und Angehörigen auf das Krankenhauspersonal beziffert die Pflegedienstleiterin mit 38 im Monat September. Bei den Vorfällen würden Krankenschwestern etwa bespuckt, gebissen oder geschlagen. Besonders in den vergangenen Monaten seien die Angriffe gestiegen, sagte Römpp.

Das Krankenhaus wird deshalb von Mitternacht bis morgens um sechs Uhr von einem Sicherheitsdienst bewacht. Am Wochenende ist der Wachdienst bereits ab zehn Uhr im Einsatz.

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19.11.2015, 12:00 Uhr

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