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Sie pökeln wieder

Ein Umweltexperte kritisiert das ausgiebige Streuen von Salz.

10.01.2017

Von Manuel Haus

Kaum wird es etwas Winter, werden in Tübingen wieder vielerorts Gehwege massiv mit Salz gestreut. Leider auch von „Töchtern“ der Stadt. Und wenn die Maschine mal nicht so tut, wie sie soll: Macht nix, das „verschwindet“ ja wieder.

In früheren Jahren hat die Stadtvertwaltung immer wieder auf die geltende Streu-Satzung hingewiesen und versucht, das auch durchzusetzen. Diese Satzung sagt ganz klar im §5 (4): „Bei Schnee- oder Eisglätte haben die Verpflichteten die zu räumenden Gehflächen so zu bestreuen, dass sie von Fußgängern bei Beachtung der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt möglichst gefahrlos benutzt werden können. Zum Bestreuen sind Sand, Splitt oder andere geeignete, abstumpfende Stoffe zu verwenden. Auftausalze oder andere Stoffe, die sich umweltschädlich auswirken können, dürfen nicht gestreut werden. Ausnahmsweise können solche Stoffe gestreut werden, wenn Glätte nicht auf andere zumutbare Weise beseitigt werden kann; diese Stoffe sind jedoch auf das hierfür unbedingt notwendige Maß zu beschränken.“

Aber die Versalzung der Böden und der Vegetation, sowie die Schäden an Häusern und Schuhen (!) haben natürlich auch nichts mit Klimaschutz zu tun. Und leider ist auch bei den Umweltvereinen Tübingens hierzu Funkstille.

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Erstellt:
10. Januar 2017, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
10. Januar 2017, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. Januar 2017, 01:00 Uhr

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