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Stuttgart

Sieben Fälle von Schutzgelderpressung: hohe Dunkelziffer

Schutzgelderpressung in Kneipen, Restaurants oder Geschäften ist nach Einschätzung des Innenministeriums nicht einfach zu bekämpfen.

03.04.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. Es gebe eine hohe Dunkelziffer, teilte ein Sprecher in Stuttgart mit. Sieben Fälle wurden im vergangenen Jahr im Südwesten gezählt, zwei mehr als 2014. «Die Bandbreite der Opfer reichte von Prostituierten, die von Zuhältern um ihre Tageseinnahmen erpresst wurden, über Gastwirte, die Schutzgeld bezahlen sollten, bis hin zu Strafgefangenen, die Mithäftlinge bedrohten, um Tabak zu erlangen.»

In Einzelfällen wurden Angehörige von Rocker- und rockerähnlichen Gruppierungen als Tatverdächtige bekannt. So weigerte sich den Angaben zufolge die Betreiberin eines Tattoo-Studios, auf eine Schutzgeldforderung einzugehen. Daraufhin sei in ihrem Betrieb Buttersäure verschüttet worden. Die Täter werden im Umfeld einer Rockergruppe vermutet, wie der Sprecher mitteilte. In einem weiteren Fall forderten Angehörige einer rockerähnlichen Gruppierung von einem Gaststättenbetreiber eine größere Geldsumme und drohten durch entsprechendes Auftreten unterschwellig mit Gewalt, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden sollten.

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03.04.2016, 11:16 Uhr | geändert: 03.04.2016, 09:30 Uhr

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