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Kommentar

So geht es nicht weiter

Die Lage von Air Berlin beschert einem leicht Depressionen. Es ist das dritte Jahr in Folge mit negativem Eigenkapital.

29.04.2016
  • THOMAS VEITINGER

Mit Rekordverlust. In acht Jahren wurde nur einmal ein Konzernüberschuss erreicht. Und das alles in einer Zeit, in der das Kerosin so preiswert war, wie lange nicht mehr. Ausgerechnet der Kostenfaktor Treibstoff soll für die desolate Lage mitverantwortlich sein, weil man sich verspekuliert hat. Kommt zu allem Unglück auch noch Pech hinzu, wie es ein Fußballspieler einmal formulierte? Möglich, aber das macht auch nichts mehr.

Air Berlin ist ein Sanierungsfall. Und das schon lange. Strukturelle Änderungen, ein eingeschränktes Angebot, ein Chefwechsel und Sparrunden haben bislang keinen Erfolg gebracht. Die Fluggesellschaft ist hoch verschuldet und operativ schwach. Eigenkapital fehlt, die Berliner sind völlig von den Großaktionären Etihad und der türkischen Esas abhängig.

Das fremde Geld und gemeinsame Flüge retteten das Unternehmen bislang. Nun sollten die Aktionäre zu einer grundsätzlichen Änderung drängen. Air Berlin gehört eng an eine andere Airline gekoppelt. Eine weitere Möglichkeit wäre das Herauslösen des Ferienfliegers Niki. Die erneute Sparrunde kann sich Air Berlin sparen. So kann es nicht weitergehen.

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29.04.2016, 06:00 Uhr

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