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Krankheit

So viele FSME-Fälle wie nie

Der warme Sommer begünstigt die von Zecken übertragene Krankheit. Risikogebiete ziehen nach Norden.

16.02.2019

Von DPA

Berlin. 583 fälle der Hirnentzündung FSME sind 2018 gemeldet worden. Das sind mehr Fälle der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis denn je, teilt das Robert-Koch-Institut (RKI) mit. Der bisherige Höchststand war 546 (im Jahr 2006). Die Risikogebiete haben sich nach Norden ausgebreitet.

Die Zahl der FSME-Fälle lag 2018 um 20 Prozent über der von 2017. Eine RKI-Sprecherin sagte, vermutlich habe der gute Sommer 2018 günstige Bedingungen für die Übertragung von FSME-Viren geschaffen. Das sei anderen Jahren mit hohen Fallzahlen ähnlich gewesen. Zecken und Viren seien vermutlich verbreiteter gewesen, zudem führe schönes Wetter mehr Menschen in die Natur.

Jetzt gibt es erstmals ein Risikogebiet in Norddeutschland, teilt das RKI mit: den niedersächsischen Landkreis Emsland, wo mehr Menschen erkrankten als sonst. Dazu vier neue Risikogebiete in Sachsen und Bayern, sie grenzen an alte Risikogebiete.

Das Risiko, an FSME zu erkranken, besteht dem RKI zufolge weiterhin vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Teilen Sachsens. 98 Prozent der 2018 erfassten FSME-Patienten waren nicht oder unzureichend geimpft. dpa

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Erstellt:
16. Februar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Februar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2019, 06:00 Uhr

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