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Blaubeuren

Solarfirma Centrotherm senkt Prognose

Die Solarfirma Centrotherm dürfte nach eigenen Erwartungen noch tiefer in die roten Zahlen rutschen.

04.10.2016

Von dpa/lsw

Die Firmenzentrale der Centrotherm Photovoltaics AG in Blaubeuren. Foto: Stefan Puchner/Archiv dpa/lsw

Blaubeuren. Die Firma aus Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) senkte am Dienstag ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2016. Vor dem Hintergrund des starken Preisverfalls bei Solarzellen verschieben Kunden demnach Investitionen in den Bereichen Solarzelle und Silizium.

Ursprünglich wollte der Konzern einen Jahresumsatz von 120 bis zu 150 Millionen Euro und ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen. Das dürfte den Angaben zufolge nun nicht mehr erreicht werden. Aufgrund der «sehr dynamischen Marktsituation» wolle Centrotherm aber auch keine neue Prognose bekanntgeben, sagte eine Sprecherin.

Centrotherm beschäftigt rund 650 Mitarbeiter und produziert Anlagen zur Herstellung von Solarzellen ebenso wie über die Tochterfirma SiTec Produktionsanlagen für Silizium. Centrotherm war 2012 in die Insolvenz gerutscht und hatte sich in Eigenregie saniert. Im ersten Halbjahr 2016 schrieb der Konzern jedoch erneut rote Zahlen. Der deutschen Solarbranche insgesamt macht vor allem billige chinesische Konkurrenz zu schaffen.

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Erstellt:
4. Oktober 2016, 17:00 Uhr
Aktualisiert:
4. Oktober 2016, 16:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Oktober 2016, 16:40 Uhr

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