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Nordische Kombination

Sonniger Abschluss einer starken Saison

In Schonach sichert sich Lokalmatador Fabian Rießle Rang drei der Gesamtwertung.

26.03.2018

Von Joachim Hahne

Wintersport im T-Shirt: Fabian Rießle. Foto: Patrick Seeger/dpa

Schonach. . Großes Kino zum Ausklang des Olympiawinters im Schwarzwald: Weltcup-Gesamtsieger Akito Watabe war auch bei den beiden letzten Saisonrennen der Nordischen Kombinierer der gefeierte Star. Gleich zweimal stahl der Japaner der Konkurrenz die Show. Dennoch herrschte beste Stimmung unter den an beiden Tagen über 20?000 Wintersportfans – schließlich konnte Lokalmatador Fabian Rießle auf Rang drei das Podest des Gesamtweltcups erstürmen.

Anders als tags zuvor hatte sich der 27-jährige Team-Olympiasieger am Sonntag im Springen von der Langenwaldschanze eine gute Ausgangsposition verschafft. Mit 58 Sekunden Rückstand auf den Besten auf der Schanze, Jarl Magnus Riiber, ging er auf die Loipe. Dass er dies im kurzärmeligen Laufanzug tat, lag an den frühlingshaften Temperaturen, die den Schwarzwald am Wochenende eingeholt hatten. Mit Brezelsalz hatten die Schonacher Organisatoren die Strecke vor der wärmenden Sonne gehärtet. Dennoch kostete die Aufholjagd durch den tiefen, weichen Schnee Körner. „Ich habe es das ganze Rennen über versucht, am Ende haben die Kräfte gefehlt. Ich bin sehr, sehr glücklich in der Heimat den dritten Platz rocken zu können“, freute sich „Little Rio“ über das Saisonende.

Teamkollegen enttäuschen

Mit seinem Sprung aufs Podest rettete der Breitnauer die Ehre der DSV-Kombinierer. Denn mit Olympiasieger Eric Frenzel folgte der nächste erst auf Rang 13, zwei Plätze vor dem Schwarzwälder Manuel Faisst aus Baiersbronn. Mit der sportlichen Entscheidung hatte Björn Kircheisen (22.) an diesem Tag nichts mehr zu tun – trotzdem gehörte ihm die wohl größte Aufmerksamkeit. „Danke Kirche!“, verabschiedeten sich Mannschaft und Funktionsteam von einem sehr erfolgreichen Athleten. Andauernder Applaus der Galerie von der Tribüne war ihm garantiert.

Während Akito Watabe souverän die Gesamtwertung vor Jan Schmid gewann, durfte sich Rießle über den dritten Rang in der Gesamtwertung freuen. „Eine Goldmedaille, einmal Silber, vier Weltcupsiege – es hätte schlechter laufen können“, sagte Rießle mit einem Lächeln auf den Wangen. Er begibt sich nun mit seiner Lebensgefährtin Sandra Ringwald in den Urlaub am Indischen Ozean. Denn schon im Mai geht das Training kurzärmelig weiter – im heimischen Schwarzwald.

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Erstellt:
26. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
26. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. März 2018, 06:00 Uhr

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