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Spannendes Rennen bis zuletzt
Foto: Scott Olson/Getty Images/AFP
Kino

Spannendes Rennen bis zuletzt

Am Sonntagabend wird der Oscar vergeben. Diesmal gibt es zwei favorisierte Filme und Deutsche mit Chancen.

03.03.2018
  • MAGDI ABOUL-KHEIR

Los Angeles. Das schwarzhumorige Drama „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ oder der Fantasy-Liebesfilm „Shape of Water“? Zwei Tage vor der Oscar-Gala in Hollywood lässt sich nicht vorhersagen, welcher Streifen als „Bester Film des Jahres“ ausgezeichnet wird.

Klar, mit sage und schreibe 13 Oscar-Nominierungen sieht „Shape of Water“ wie der große Favorit aus, und gewiss wird der Film einige Preise gewinnen, vor allem Guillermo del Toro als Regisseur. Aber Martin McDonaghs für insgesamt sieben Oscars nominierter „Three Billboards . . .“ hat in den vergangenen Wochen viele Auszeichnungen der US-Filmgilden gewonnen und auch den britischen Filmpreis – Fingerzeige, dass mit dem Streifen zu rechnen ist.

Oder wird es doch ein anderes Werk, etwa Christopher Nolas intensiver Kriegsfilm „Dunkirk“? Die anderen Titel im Bester-Film-Rennen sind das Modewelt-Liebesdrama „Phantom Thread“, „Darkest Hour“ über Winston Churchill in den Kriegsjahren, die Adoleszenz-Tragikomodie „Lady Bird“, die zarte Liebesgeschichte „Call Me By My Name“, der antirassistische Horrorfilm „Get Out“ sowie Steven Spielbergs „The Post“ über den Kampf investigativer Journalisten in den 70ern.

Unter den Hauptdarstellern gilt Gary Oldman für seine Churchill-Darstellung in „Darkest Hour“ als klarer Favorit, bei den Frauen Frances McDormand („Three Billboards . . .“). Die Nebendarsteller-Oscars holen sich wahrscheinlich Sam Rockwell, der in „Three Billboards . . .“ ein brutales Muttersöhnchen verkörpert, und Allison Janney, die in „I, Tonya“ als garstige Mutter eines Eiskunstlaufstars brilliert.

Und die Deutschen? Fatih Akin ist ja bei den Nominierungen mit „Aus dem Nichts“ übergangen worden. Dafür hat der aus Schwäbisch Hall stammende Effektfachmann Gerd Nefzer für seine Arbeit an „Blade Runner 2049“ gute Sieg-Chancen. Nominiert sind auch der Hollywood-Komponist Hans Zimmer mit seinem Soundtrack zu „Dunkirk“, Katja Benrath ist mit „Watu Wote – All Of Us“ in der Kurzfilm-Kategorie dabei, und Jan Lachauer und Jakob Schuh, Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg, sind mit ihrem Animations-Kurzfilm „Es war einmal . . . nach Roald Dahl“ im Rennen. Ob sie tatsächlich gewinnen? Montagfrüh wissen wir mehr. Magdi Aboul-Kheir

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03.03.2018, 06:00 Uhr

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