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„QueenMania“ in Sulz

Spektakuläre Show mit der Revivalband im Backsteinbau

Füllte die britische Rockband Queen von 1979 bis 1994 ganze Stadien mit Musikbegeisterten, lockte „QueenMania“ über 450 Fans am Freitagabend in die Stadthalle „Backsteinbau“ nach Sulz.

23.11.2015

Von Margita Manz

Sopranistin Susi Wiemer beim Part der Starsopranistin Montserrat Caballé.

Sulz. Die bis ins letzte Detail geplante Bühnenshow ließ das „Queen?-Fieber wieder empor steigen. Wie angekündigt wurde dabei ein Stück Musikgeschichte wieder lebendig.

Die vier italienischen Musiker Sonny Ensabella, Tiziano Giampieri, Andrea Ge und Angelo Perini zeigten eine spektakuläre Hommage an die Band und an Freddy Mercury.

Die zahlreichen Kostüme, das aufwendige Stagedesign und die Videoprojektionen der legendären Queen-Konzerte begeisterten die Besucher.

Die Bandgeschichte, die per beeindruckenden Bühnenperformance und Light-Show im Hintergrund ständig präsent war, versammelte alle bekannten Titel von Queen. Die italienische Coverband mit Frontmann Sonny Ensabella mimte perfekt das „Freddy Mercury?-Projekt.

Zu den bekanntesten Songs trug der Sänger originalgetreue, verblüffend echt nachgemachte Outfits, selbst bei „I want to break free? durfte der Lederminirock und der Schrubber auf der Bühne nicht fehlen. Sonny Ensabellas Stimme war überdies dem kehligen Originalklangton des früh verstorbenen Freddy Mercury zum Verwechseln ähnlich.

Auch die anderen Bandmitglieder, allen voran Tiziano Giampieri, der bei QueenMania die Position von Brian May an den Gitarren innehat, überzeugte mit perfekten Soli. Giampieris stimmliche Unterstützung zeugte von höchstem Können und seiner Leidenschaft für die Musik.

Von Anfang an gaben die Musiker Vollgas, Angelo Perini rockte auf diversen Gitarren perfekt ab, als Drummer und Sänger konnte sich Andrea Ge voll ausleben. Bei den Stücken „Barcelona? und „Who wants to live forever? unterstützte die Sopranistin Susi Wiemer. Sie übernahm dabei den Originalpart von Starsopranistin Montserrat Caballé.

QueenMania tourt seit 2006 durch Europa und lässt an allen Stationen den unvergesslichen Queens-Sound weiterleben. So richtig große Stimmung kam erst ganz zum Schluss bei den Besuchern auf, als sie aufgefordert wurden, sich von ihren Plätzen zu erheben und mitzuklatschen.

Rockkonzerte als „Stuhlkonzerte? verlangen halt von den Künstlern große Energieleistungen, dafür, Stimmung zu erzeugen und die künstliche Distanz zu durchbrechen.

Bei vielen der bekanntesten Stücke sangen die Zuhörer leise mit, sie klatschten, wenn sie aufgefordert wurden, fleißig. Nur einzelne Paare trauten sich, am Rande der Stuhlreihen sich zur Musik zu bewegen. Der Funke sprang aber erst zum Schluss über, als sich alle von den Plätzen erhoben. Wie eine Befreiung erlebten dies wohl auch die Bandmitglieder.

Ein perfektes Konzert wurde letztlich geboten, das den Besuchern bestimmt noch lange in Erinnerung bleibt. Im Anschluss wurde der Tisch der Künstler bestürmt, entweder um ein hautnahes Foto und/oder Autogramme der Queen-Erben zu ergattern.

Besucher kamen erst nahe dem Konzertfinale klatschend aus der Reserve.

Freddy in Leder-Mini, mit Schrubber.

Sopranistin Susi Wiemer beim Part der Starsopranistin Montserrat Caballé.

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Erstellt:
23. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
23. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. November 2015, 12:00 Uhr

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