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Spezialisiert auf gegrillte Fleischspieße
Akbar Delnavazi mit einem typischen Fleischspieß. Foto: Rainer Lang
Gastro-Tipp

Spezialisiert auf gegrillte Fleischspieße

Der Iraner Akbar Delnavazi bietet im Restaurant „Safran“ bodenständige persische Küche.

12.01.2017
  • RAINER LANG

Stuttgart. Akbar Delnavazi hat die Liebe zum Kochen aus dem Iran nach Stuttgart mitgebracht. Er kennt sich nicht nur mit der kulinarischen Tradition seiner Heimat bestens aus, sondern auch mit der Wirkungsweise der Speisen. Der persische Religionsgründer Zarathustra hatte selbigen warme und kalte Eigenschaften zugeordnet. Körper und Geist könnten damit erhitzt oder abgekühlt werden, denn schließlich solle beim Essen eine Balance entstehen.

All das erklärt der Betreiber des Restaurants „Safran“ seinen Gästen gern. Vor einem guten halben Jahr hat er sich mit seiner persischen Küche im ehemaligen „Goldfish“ in der Schloßstraße im Stuttgarter Westen etabliert. Das Restaurant bietet rund 60 Gästen Platz. Zuvor hatte Delnavazi fünf Jahre lang einen Imbiss betrieben.

Der gebürtige Iraner, der seit 1985 in Stuttgart lebt, bietet bodenständige persische Küche. „So, wie man bei uns zu Hause isst“, sagt er. Spezialisiert hat er sich auf gegrillte Fleischspieße (Kabab) mit orientalisch gewürztem Kalbs-, Lamm- und Hähnchenfleisch: vom Kabab Kubide aus Hackfleisch für 9,90 bis zum Taschalo Kabab Vasiri mit Safranreis für 13,90 Euro.

Bei den Hauptgerichten gibt es typisch persische Kombinationen wie Safranreis mit den säuerlichen Beeren der Berberitze im Sereshkpolo. Neben den Fleischspeisen sind vegetarische Gerichte im Angebot. Dazu zählt die Vorspeise Kaschkebadenjan für 7,90 Euro, bestehend aus gebratenen Auberginen, Zwiebeln, gerösteten Linsen und persischen Pistazien in Schafskäsesoße.

Der experimentierfreudige Gastronom will sein Angebot in diesem Jahr erweitern und verfeinern. Künftig soll es auch die Chorescht genannte dunkle Fleischsoße, bestehend aus Walnüssen, Granatapfelsirup und Fleischwürfeln, geben sowie Gerichte mit einer Pflaumensoße von Früchten aus Tadschikistan. „Von dort kommen die besten Pflaumen“, schwärmt Delnavazi. Auf der Karte findet sich Safran übrigens auch bei den Nachspeisen. Das hausgemachte Safraneis wird mit persischen Pistazien serviert. Rainer Lang

www.safran-stuttgart.de

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12.01.2017, 06:00 Uhr

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