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Kommentar · Pflegeberufe

Spezialist oder Generalist

Zu den großen Herausforderungen in den nächsten Jahrzehnten gehört zweifellos die Pflege: Mit der Lebenserwartung steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Also ist es dringend nötig, für mehr Nachwuchs in den Pflegeberufen zu sorgen.

19.04.2017
  • DIETER KELLER

Nach langem Streit haben sich Union und SPD endlich auf eine grundlegende Reform geeinigt. Es kommt doch keine Einheitsausbildung für alle Pflegeberufe, wie ursprünglich geplant. Zumindest im dritten Ausbildungsjahr gibt es weiter die Möglichkeit, sich auf Alten- oder Kinderkrankenpflege zu spezialisieren. Gleichzeitig wird allerdings das Berufsbild der Krankenpflege abgeschafft; die künftigen Pflegefachleute sollen in allen Teilen der Pflege arbeiten können. Ob das wirklich funktioniert angesichts der hohen Anforderungen in Krankenhäusern und einer Medizin, die sich immer weiter spezialisiert, ist eine der offenen Fragen.

Dazu gehört auch die Finanzierung. Bisher bekommen Altenpflegerinnen im Schnitt weniger Geld als Krankenschwestern. Das kann kein Dauerzustand sein. Schon die Nachfrage nach Arbeitskräften wird für eine Angleichung sorgen. Die Kehrseite ist die nötige Bereitschaft der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen, mehr zu bezahlen, und zwar aus der eigenen Tasche. Denn im Gegensatz zur Kranken- deckt die Pflegeversicherung nicht alle Kosten ab.

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19.04.2017, 06:00 Uhr

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