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Stuttgart

«Spiegel»: Bahnchef Grube distanziert sich von Stuttgart 21

Bahnchef Rüdiger Grube hat sich deutlich von dem umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 distanziert.

25.11.2016

Von dpa/lsw

Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG. Foto: Michael Kappeler/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Ich habe Stuttgart 21 nicht erfunden und hätte es auch nicht gemacht», sagte Grube nach Angaben des Magazins «Spiegel» auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes Führungskräfte Deutscher Bahnen. Er verwies darauf, dass der Haushaltsausschuss des Bundestags die Bahn kürzlich für ihre hohe Verschuldung kritisiert habe. Man könne aber nicht die steigende Verschuldung des Konzerns beklagen, wenn dieser sich gleichzeitig aller Voraussicht nach mit 1,8 Milliarden Euro mehr Eigenmitteln an Stuttgart 21 beteiligen müsse als ursprünglich geplant. Nach Berechnungen der Bahn kostet Stuttgart 21 bis zu 6,5 Milliarden Euro, fast dreimal so viel, wie geschätzt.

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Erstellt:
25. November 2016, 15:51 Uhr
Aktualisiert:
25. November 2016, 15:21 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. November 2016, 15:21 Uhr

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