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Die Linke will das Schloss mfür kulturelle Zwecke

Spitze der Uni

Nach unserem Bericht über die Schlossfledermäuse (25. August) wittert die Tübinger Linke Morgenluft für ihren Antrag, das Schloss zugänglicher zu machen.

01.09.2012

Am 9. Juli um 0.01 Uhr notierte Boris Palmer auf facebook: „Gerade eben in der Mühlstraße: Auf dem Geh- und Radweg parkt direkt vor mir am Rand zur Straße ein Auto. Es steigen ein junger Mann und seine Mutter aus. Ich bitte darum, den Radweg frei zu machen. Antwort: ,Oh Mann, der Oberbürgermeister von Tübingen, der größte Seckel auf Gottes Erdboden.‘“

Hat die Frau recht? Bis vor einer Woche war ich im Zweifel. Dann erschien der Artikel „Fledermäuse ausgeflogen“ im SCHWÄBISCHEN TAGBLATT. „Der Leiter des staatlichen Bau- und Vermögensamts, gibt zu, dass ihm gerade recht ist, ,dass das Schloss so ist wie es ist‘.“

Dann it ist klar, dass Boris Palmer nicht „der größte Seckel auf Gottes Erdboden“ ist, nicht einmal von Tübingen. Recht hat die frühere Stadträtin und Fledermaus-Spezialistin Ilona Bausenwein mit ihrer Aussage, dass die Verhinderer einer kulturellen Nutzung des Schlosses nicht im Keller, sondern an der Spitze der Uni und Liegenschaftsverwaltung hausen.

Und in diesem sich anbahnenden Konflikt zwischen Stadt und Universität unterstützen wir unseren Oberbürgermeister. Wir sind gespannt auf die Beratung unseres Antrags.

Anton Brenner, Stadtrat der Linken, Tübingen

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01.09.2012, 12:00 Uhr

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