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Sportökonomik und Spannung

Sportwissenschaft: Tim Pawlowski tritt Nachfolge von Helmut Digel an

Als Nachfolger von Helmut Digel am Lehrstuhl für Sportwissenschaft am Tübinger Sportinstitut (IfS) bringt Tim Pawlowski eine zusätzliche Komponente dort ein: die Sportökonomik.

28.11.2012
  • Tobias Zug

Tübingen. Jung? „Das ist relativ“, sagt Tim Pawlowski und erinnert daran, dass in Bonn sogar ein 24-Jähriger auf einen Lehrstuhl berufen wurde – wenn auch in Mathematik. Aber klar: Mit seinen 31 Jahren zählt Tim Pawlowski schon zu den jungen Professoren im Lande. Er tritt im Tübinger Institut für Sportwissenschaft damit die Nachfolge des emeritierten Helmut Digel an.

Während Digel Sportsoziologe war, bringt Pawlowski den Arbeitsbereich Sportökonomik ein, in dem auch zwei Doktoranden am IfS tätig sein werden. Eines der Projekte des Lemgoers ist eine vom Europäischen Fußballverband Uefa in Auftrag gegebene Untersuchung zur Spannung im Profifußball. „Da beschäftigen wir uns mit Fragen, wie sich die Spannung in den Ligen entwickelt, wenn beispielsweise die Geldsummen ungleich verteilt werden“, sagt Pawlowski.

Basis für alle Fragen und Untersuchungen sei die schon vor Jahrzehnten aufgestellte Unsicherheitshypothese – grob formuliert: Der Fan interessiert sich für ein Spiel, weil er nicht weiß, wie es ausgeht.

Tim Pawlowski hat selbst jahrelang Fußball gespielt, „das ist in letzter Zeit aber ein bisschen eingeschlafen“. An der Sporthochschule in Köln, an der Pawlowski bis September arbeitete, hatte er in einem Projekt einen Fußball-Siebtligisten betreut und es geschafft, auch Wirtschaftsunternehmen in den Klub einzubinden. „Ich sage auch meinen Studis immer, schaut nicht nur auf die 18 Profiklubs! Ihr könnt euch viel kreativer entwickeln, wenn ihr an Vereine herantretet, die nicht so gut strukturiert scheinen!“ Privatbild

Sportwissenschaft: Tim Pawlowski tritt Nachfolge von Helmut Digel an
Tim Pawlowski folgt auf Helmut Digel.

Der 1980 in Detmold geborene Tim Pawlowski ist seit Oktober Leiter des Arbeitsbereichs Sportökonomik, Sportmanagement und Sportpublizistik am Tübinger Sportinstitut (IfS). Pawlowski war Juniorprofessor und Stellvertretender Institutsleiter an der Deutschen Sporthochschule in Köln, erhielt dort ein Uefa-Forschungsstipendium zum Thema „Wie viel Wettbewerb braucht der Fußball?“

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28.11.2012, 12:00 Uhr

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