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Handball: Jede Partie wird ein Endspiel

Spvgg Mössingen startet gegen Neuhausen in die Saison

Der Countdown läuft: Heute startet die Spvgg Mössinger in die Landesliga. „Die Stimmung in der Mannschaft ist großartig“, sagt Trainer Seidel, der aber mit einigen personellen Sorgen zum Auftaktspiel nach Neuhausen fährt.

25.09.2010
  • bernhard schmidt

Mössingen. Die Mössinger hatten zum Saisonauftakt am vergangenen Wochenende spielfrei – für Spvgg-Trainer Florian Seidel am Samstag die Gelegenheit, den heutigen Gegner, den TSV Neuhausen/Erms, im Spiel gegen den SV Böblingen zu beobachten. Die Ermstäler gewannen in Böblingen 27:26 – und Seidel war beeindruckt. Die junge Mannschaft sei sehr ausgeglichen besetzt mit einigen Routiniers auf den Schlüsselpositionen. „Die haben sich trotz des Rückstandes nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir haben nur dann eine Chance, wenn wir 60 Minuten lang unser bestes Handball zeigen“, fordert Seidel.

Spvgg Mössingen startet gegen Neuhausen in die Saison
Die Mössinger Handballer und ihr Trainer Florian Seidel (Bildmitte) müssen zusammenrücken, wollen sie auch nächste Saison noch in der Landesliga spielen.Bild: Franke

Die Mössinger gehen allerdings personell geschwächt in die Landesliga-Premiere. Besonders schmerzhaft: Dominic Kuschnierz, Topscorer der Mössinger in der vergangenen Aufstiegssaison, fällt mit einer Entzündung der Patellasehne aus. Philipp Widmaier hat ebenfalls Schmerzen im Knie, Tim Steinhoff hat Probleme mit der Schulter. Und Philipp Mayer braucht nach seinem Kreuzbandriss noch Erholungszeit.

Die Mössinger haben sich nach dem nicht unbedingt vorhergesehenen Aufstieg nicht mit Spielern von außen verstärkt, sondern auf den eigenen Nachwuchs gesetzt – aus diesem Grund handelt die Konkurrenz, die zum Teil für Verstärkungen Geld in die Hand genommen hat, den Neuling als einen der ersten Abstiegskandidaten. „Deshalb ist bereits jetzt für uns jedes Spiel ein Endspiel“, sagt Seidel. Um das Plus an Energie und Spielwitz herauszukitzeln, haben die Mössinger das Training um eine Einheit erweitert. „Wir werden uns auf jeden Fall nicht aus der Ruhe bringen lassen“, verspricht der Spvgg-Trainer.

Die heimischen Handball-Anhänger, die den Aufstieg mit massiver Unterstützung begleiteten, müssen allerdings bis zum dritten Spieltag warten, ehe sie das Team in der Steinlachhalle sehen können: Am 9. Oktober spielt der Aufsteiger gegen den TV Weilstetten.

Zuletzt konnten die Spvgg- Handballer den Saisonstart kaum mehr erwarten. Trainer Seidel: „Es kribbelt, wir sind heiß auf die neue Runde.“

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25.09.2010, 12:00 Uhr

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