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Stuttgart

Staatsanwalt beantragt Bewährung für mutmaßlichen Brandstifter

Im Prozess um einen Brand in einem Stuttgarter Asylbewerberheim hat die Staatsanwaltschaft neun Monate Bewährungsstrafe für den Angeklagten beantragt.

04.11.2015
  • dpa

Stuttgart. Der 44-Jährige habe sich der fahrlässigen Brandstiftung und fahrlässigen Körperverletzung schuldig gemacht. Die Verteidigerin plädierte am Mittwoch auf Freispruch, wie eine Sprecherin des Stuttgarter Landgerichts mitteilte. Der Ex-Heimbewohner soll in einer Augustnacht 2012 das Gebäude in Brand gesteckt haben, bei dem 9 von 33 Bewohnern verletzt wurden.

Die Ermittlungen hatten laut Staatsanwaltschaft ergeben, dass das Feuer vom Bett des Angeklagten ausgegangen war. Es fehlten aber Beweise dafür, dass er den Brand absichtlich gelegt haben könnte. Vermutlich habe der Mann geraucht und sei eingeschlafen. Der Vorwurf des versuchten Totschlags sei nicht zu halten. Das Urteil wird für den kommenden Montag (9. November) erwartet.

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04.11.2015, 12:00 Uhr

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