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Braunschweig

Staatsanwalt weitet Ermittlung gegen VW aus

25.11.2015
  • DPA

Im VW-Abgas-Skandal hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig ihre Ermittlungen ausgeweitet. Wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung sei ein zusätzliches Verfahren im Zusammenhang mit den falschen CO2-Angaben eröffnet worden, sagte Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe. "Es gibt derzeit fünf Beschuldigte, bei denen ein Anfangsverdacht auf Straftaten bejaht worden ist", betonte Ziehe. Sie stammten "aus dem Bereich des VW-Konzerns". Über die mögliche Höhe der nicht gezahlten Steuern ist bislang nichts bekannt. Die Staatsanwälte ermitteln seit Anfang Oktober in einem anderen Verfahren wegen Betrugsverdachts gegen Mitarbeiter von Volkswagen.

Auch innerhalb des Konzerns nahm der Skandal erneut größere Dimensionen an. Volkswagen räumte ein, dass auch in größeren Dieselautos von VW sowie der Konzerntöchter Audi und Porsche eine verbotene Software für niedrigere Abgaswerte gesorgt hat. Audi gab die Installation eines Programms in 3,0-Liter-Motoren zu, das in den USA als Schummelsoftware gilt. 800 000 Fahrzeuge sind laut VW von den Manipulationen betroffen. Von den entsprechenden US-Ermittlungen seien nun etwa 13 000 Cayenne-Modelle betroffen, sagte ein Porsche-Sprecher in Stuttgart.

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25.11.2015, 08:30 Uhr | geändert: 25.11.2015, 06:01 Uhr

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