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Konstanz

Staatsanwaltschaft ermittelt nach Katamaran-Unfall

Nach der Kollision eines Segelschiffs mit einem Katamaran auf dem Bodensee ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs.

17.10.2016

Von dpa/lsw

Konstanz. Das sagte ein Sprecher der Behörde am Montag. Die Ermittlungen richteten sich gegen die Katamaran-Führer. Bislang seien Zeugen befragt und die Fahrdaten des Schnellbootes ausgewertet worden, nun solle ein Sachverständiger das Geschehen rekonstruieren. Zuvor hatten die «Stuttgarter Zeitung» und die «Stuttgarter Nachrichten» darüber berichtet.

Die Jacht war Mitte August mit dem Katamaran kollidiert, zerbrochen und gesunken. Der Fahrer des Schnellbootes hatte das 150 000 Euro teure Schiff nach Polizeiangaben übersehen. Die Bootsführerin und ihr Ehemann gingen bei dem Unfall über Bord, konnten jedoch von der Besatzung des Katamarans gerettet werden.

Das gesunkene Segelschiff wird nach Angaben des Landratsamtes voraussichtlich auf dem Seegrund bleiben. Das Wasser ist an der Unfallstelle etwa 240 Meter tief, eine Bergung wäre nach Angaben der Wasserschutzpolizei aufwendig und teuer. Der Katamaran war dagegen schon wenige Tage später wieder im Einsatz. Man bedaure den Unfall und werde weiterhin alles tun, um den Vorfall aufzuklären, teilten die Geschäftsführer der Reederei nach der Kollision mit.

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Erstellt:
17. Oktober 2016, 14:08 Uhr
Aktualisiert:
17. Oktober 2016, 10:41 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. Oktober 2016, 10:41 Uhr

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