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Stuttgart

Staatsschutz zu NSU: Hatten kein Helfernetz im Südwesten

Im NSU-Untersuchungsausschuss hat der ehemalige Leiter der Staatsschutzabteilung im Landeskriminalamt Kritik an der Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt geäußert.

30.01.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. Die Anforderung von Akten für Ermittlungen des NSU-Unterstützerumfeldes sei zeitaufwendig und nicht immer erfolgreich gewesen, sagte der Zeuge am Montag in Stuttgart. Die Untersuchung zum Umfeld des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) habe letztlich das Ergebnis gebracht, dass die Verdächtigen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe Kontakte nach Baden-Württemberg pflegten. Hinweise auf weitere Straftaten des NSU im Südwesten, auf Unterstützer oder rechtsextreme Zellen hätten sich aber nicht ergeben, sagte der Zeuge.

Die Rechtsterroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) sind nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft für zehn Morde zwischen 2000 und 2007 verantwortlich, darunter an der Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn.

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30.01.2017, 08:26 Uhr | geändert: 30.01.2017, 13:31 Uhr

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