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Jede Menge Medaillen

Stadt Rottenburg ehrte ihre erfolgreichen Sportler

Bei der Sportlerehrung der Stadt Rottenburg wurden am Mittwoch 250 Sportler/innen für herausragende Leistungen im Jahr 2014 ausgezeichnet. Das war auch eine Gelegenheit, zu sehen, wie breit das Sportangebot in der Kernstadt und in den Ortsteilen ist.

21.05.2015
  • Werner Bauknecht

Rottenburg.Der große Erfolg der Mission Olympic – 2013 wurde Rottenburg als aktivste Stadt Deutschlands ausgezeichnet – ist nicht vergessen, wie Oberbürgermeister Stephan Neher in seiner Begrüßung mit Hinweis auf die neu gebaute Volksbank-Arena heraushob. Rottenburg, die Sportlerstadt – die 250 zur Ehrung geladenen Sportler schienen das zu unterstreichen. Doch gleich zu Beginn der Veranstaltung wurde Sigrund Kofinks gedacht, die, fast 80-jährig, zu Jahresbeginn verstarb. Sie hatte vor allem in leichtathletischen Wurfdisziplinen WM-Titel eingeheimst, aber auch unzählige Deutsche Meisterschaften in ihrer jeweiligen Altersklasse gewonnen.

Zum Auftakt gaben Amanda Duckworth und Benedikt Mothes eine eindrucksvolle Vorstellung ihrer Sportart Stockfechten (Canne de Combat). Dabei bewegten sich die beiden geschickt mit je einem oder auch mal mehr Holzstöcken auf den Gegner zu, ohne ihn schmerzhaft zu treffen oder zu verletzen. Dafür, das wurde rasch deutlich, war Beweglichkeit und Kondition nötig. Bei der Weltmeisterschaft schaffte Duckworth den sechsten, Mothes den neunten Platz.

Die Ehrung nahm Neher gemeinsam mit Kulturamtsleiter Karl-Heinz Geppert und dem Organisator der Veranstaltung, Manfred Alisch, vor. Die Moderation hatte Norbert Vollmer vom TVR übernommen. Der große Abräumer der Veranstaltung war – das kannte man schon aus früheren Jahren – Walter Johnen. Der Kiebinger nahm die Sportlermedaille und danach zahlreiche Auszeichnungen für verschiedene Sportarten in Empfang: Für Meisterschaften im Schießen, im Sommerbiathlon und im Laufen. In dieser Disziplin wurde er Deutscher Meister im Marathon der Altersklasse 65.

Es gab reichlich Teamwertungen wie im Fußball, im Handball, bei den Schützen, den Volleyballern oder den Tischtennisspieler/innen. Viele weitere Sportarten, die man nur am Rande kennt, erhielten Medaillen. Dazu gehörte Stefan Danner (Wushu Verein Tübingen) für Spitzenergebnisse im Wushu, einer chinesischen Kampfkunst. Aber auch Armbrust- und Bogenschießen, Skisport Telemark (Sarah Schaberth wurde Deutsche Meisterin für den Ski-Club Ammertal), Kartslalom, in dem Nico Unterwerner vom ADAC-Ortsclub Ergenzingen erfolgreich war und der Turnierhundesport, den die Hundefreunde Rottenburg erfolgreich betreiben. Für eine Auszeichnung konnte Moderator Norbert Vollmer auch seine beiden Töchter, Leonie und Franka Welsch, auf die Bühne holen. Sie hatten beim Beachvolleyball überzeugt.

Geehrt wurden auch Sportler, die zwar in Rottenburg leben, aber für auswärtige Vereine starten. Da wurde dann auch der Rottenburger Max Besuschkow ausgezeichnet, der für Deutschland bei der Fußball-U17-WM mitspielte, aber eigentlich beim VfB Stuttgart kickt. Vor allem Leichtathleten von der LAV Stadtwerke Tübingen wurden in der letzten Rubrik ausgezeichnet: Werner Bauknecht als Deutscher Meister im Halbmarathon, Zoe Weigel und Luca Randazzo als Deutsche Meister im Team oder Walter Johnen als Deutscher Meister im Team-Marathon. Aber auch im Sportgewehr-Schießen gab es mit Thomas Wachendorfer (GSV Neckartal) einen deutschen Vizemeister.

WM-Teilnehmer gab es im Nordic Walking (Team Hohenzollern), im Radsport (Wendelsheimer Radverein), Karate, Beachvolleyball oder Pferdesport. Zwischendurch brachte Vollmer die etwa 250 Besucher dazu, sich von ihren Sitzen zu erheben, und einige sportlich anmutende Bewegungen zu machen. „Das macht sie nach der langen Sitzerei wieder fit“, meinte er.

Stadt Rottenburg ehrte ihre erfolgreichen Sportler
Bei der Sportlerehrung in der Rottenburger Festhalle zeigten die Stockfechter Amanda Druckworth (im roten Anzug) und Benedikt Mothes ihre Kunst.Bild: Bauknecht

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21.05.2015, 12:00 Uhr

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