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Ein sicheres Rad

Stadt sucht gebrauchte Velos für bedürftige Kinder

Wer sein Fahrrad nicht mehr braucht, kann damit Gutes tun. Die Stadt Tübingen sucht gut erhaltene Räder, die sie an bedürftige Kinder, Jugendliche, Eltern und an Flüchtlinge weitergeben kann.

23.11.2014
  • sep

Tübingen. In der Stadt Tübingen leben laut der Ersten Bürgermeisterin Christine Arbogast „über 1000 Kinder und Jugendliche in Familien, deren Einkommen so gering ist, dass sie an vielen Angeboten nicht teilhaben können“. Ihnen soll die Fahrrad-Aktion – ein Beitrag zur Tübinger KinderCard – zugute kommen.

Bei der ersten KinderCard-Fahrradaktion im vergangenen Jahr wurden 190 Velos gespendet und dann an neue Besitzer/innen weitergereicht. Für die städtische Familienbeauftragte Elisabeth Stauber war das ein großer Erfolg: „Deshalb organisieren wir die Aktion in diesem Jahr wieder und ergänzen sie um eine Reparaturhilfe, weil die Räder ja auch kaputtgehen können.“

Von Anfang Dezember bis Ende Januar 2015 nimmt der Radstall der Bruderhaus Diakonie (Sindelfinger Straße 18) gebrauchte Fahrräder entgegen (dienstags bis freitags von 12 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr, in den Weihnachtsferien geschlossen). Gesucht werden Räder aller Größen, die ihren Besitzern zu klein geworden sind oder aus anderen Gründen ungenutzt in Schuppen und Kellern herumstehen. Die Velos sollten gebrauchsfähig sein oder mit mäßigem Aufwand wieder instand gesetzt werden können.

Kinder und Jugendliche mit Tübinger KinderCard beziehungsweise mit KreisBonusCard sowie deren Eltern und Flüchtlinge, die ein Rad benötigen, können bis zum 10. Januar ein Formular ausfüllen (online unter: www.tuebingen.de/radfahren) und dieses beim Radstall abgeben oder per Mail einsenden. Sie werden benachrichtigt, sobald ein passendes Rad vorhanden ist.

Neu für KinderCard-Besitzerinnen und Besitzer: Im Radstall gibt es ab Dezember jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von 16.30 bis 18 Uhr eine kostenlose Hilfe bei der Fahrradreparatur. Kleine Reparaturen werden mit fachkundiger Anleitung sofort erledigt, bei größeren Reparaturen gibt es 20 Prozent Rabatt. Notwendige Reparaturteile werden bis 20 Euro erstattet.

Die Tübinger Fahrrad-Aktion ist Teil des Programms „Radkultur Baden-Württemberg. Mit den Landeszuschüssen für dieses Programm finanziert der städtische Umweltbeauftragte Bernd Schott dieses in seinen Augen „sehr sinnvolle Projekt“. Das Geld reicht auch noch, um den beschenkten Kindern einen Helm mit auf den Weg zu geben.

Infos und Antragsformulare bei tuebingen.de/radfahren

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23.11.2014, 12:00 Uhr

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