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Der Strom wird teurer

Stadtwerke Tübingen: Erdgaspreis bleibt stabil, Fernwärme wird billiger

Zum Jahreswechsel steigen die Preise für Strom bei den Stadtwerken Tübingen im Schnitt um 4 Prozent. Stabil bleiben die Erdgaspreise, Fernwärme wird im Schnitt um 7 Prozent billiger.

14.11.2015

Tübingen. Wegen steigender Kosten für die Nutzung der Stromnetze der EnBW sei die Strompreiserhöhung zwischen 2,5 und 6,4 Prozent je nach Tarif nötig, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke Tübingen (SWT). Man müsse für 2016 im eigenen Netz mit 8 Prozent höheren Netznutzungsentgelten kalkulieren. „Diese Kostensteigerung können wir nur teilweise durch günstigere Beschaffungskosten auffangen“, so SWT-Geschäftsführer Dr. Achim Kötzle. Die Netzentgelte machen bei den Stadtwerken etwa 25 Prozent am Strompreis aus. Neben weiteren staatlichen Abgaben und Umlagen wird die Umlage zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG) 2016 um 3 Prozent auf 6,354 Cent pro Kilowattstunde steigen. Die gesetzliche Steuer und Abgabenbelastung bleibe damit hoch, so die SWT. Etwa 52 Prozent des Preises, den Kunden für Strom zahlen, sind laut SWT staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen. „Zusammen mit den Netzentgelten können von uns damit faktisch rund drei Viertel des Strompreises nicht beeinflusst werden“, erklärt Kötzle.

Durch die angekündigte Preissteigerung erhöhen sich die Stromkosten für einen durchschnittlichen Tübinger Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3100 Kilowattstunden im Tarif „TüStrom 2016“ um rund 27 Euro.

Beim Erdgas steigen die Netznutzungsentgelte der Netze BW ebenfalls. Allerdings könnten die Stadtwerke Tübingen die Mehrkosten durch eine „günstige Beschaffungssituation“ ausgleichen. Die Erdgaspreise 2016 bleiben deshalb unverändert. Für die Fernwärme sind die Stadtwerke nicht auf die Nutzung fremder Netze angewiesen, also steigen auch die Kosten nicht. Die weiter rückläufigen Erdgas- und Ölpreise würden deshalb direkt an die Kunden weitergeben. Die verbrauchsabhängigen Kosten sinken im nächsten Jahr um durchschnittlich 7 Prozent.ST

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14.11.2015, 12:00 Uhr

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