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Berlin/Stuttgart

Städte fordern im Kampf gegen Schadstoffe sauberere Motoren

Der Deutsche Städtetag fordert von der Autoindustrie sauberere Motoren.

06.10.2016

Von dpa/lsw

Helmut Dedy. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv dpa/lsw

Berlin/Stuttgart. Derzeit seien Dieselfahrzeuge, die die Grenzwerte tatsächlich einhielten, kaum auf dem Markt, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. «Die Ursache für das Problem liegt nicht in den Städten, die Schadstoffe müssen an der Quelle bekämpft werden». Sogar Dieselautos mit der neuesten Norm Euro 6 stoßen ihm zufolge im Betrieb auf der Straße zu viel Schadstoffe aus.

Die neuen EU-Grenzwerte für Stickoxide werden nach Angaben des Verbandes derzeit in etwa 80 Städten noch zeitweise überschritten. Die Verkehrsminister der Länder beraten an diesem Donnerstag und Freitag in Stuttgart über Luftreinhaltung.

Dedy forderte auch neue Anreize für umweltfreundliche Fahrzeuge. «Busse und Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, Wasserstofftechnologie, Gasantrieb oder Hybridtechnik sorgen für deutlich bessere Luft in den Städten, sie sind aber beim Kauf und im Betrieb noch viel teurer als herkömmliche mit Dieselmotor.» Zudem sollten Bund und Länder die steuerliche Bevorzugung von Dieselkraftstoff auf den Prüfstand stellen. «Wenn die Besteuerung der Kraftstoffe mittelfristig verändert wird, könnte der Kauf schadstoffarmer Fahrzeuge attraktiver werden.»

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Erstellt:
6. Oktober 2016, 09:42 Uhr
Aktualisiert:
6. Oktober 2016, 05:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Oktober 2016, 05:30 Uhr

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