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Stuttgart

Städtetag fordert Digitalpakt für die Schulen

Der Südwesten droht aus Sicht des Städtetags bei der Digitalisierung der Schulen an Boden zu verlieren.

16.03.2018

Von dpa/lsw

Ein Schüler arbeitet in seinem Klassenzimmer am Tablet. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Wir brauchen einen Digitalpakt für die Schulen zwischen Kommunen und Land - sonst hinken wir anderen Ländern hinterher», sagte der Bildungsexperte des Verbandes, Norbert Brugger, auf Anfrage in Stuttgart. Bayern etwa sei bei der Digitalisierung der Schulen viel weiter.

Es könne nicht sein, dass das Kultusministerium die im Bildungsplan 2016 festgelegte Leitperspektive Medienbildung mit keinen anderen Technologien umsetzen wolle als denen, die in den Bildungsplänen 2004 vorgesehen seien. Damals gab es aber weder Tablets noch Smartphones, wie Brugger betonte. «Der Stand von 2004 kann nicht das Maß aller Dinge sein.»

Der Kommunalverband fordert vom Land insgesamt 200 Millionen für 2018/19 für die digitale Ausstattung der Schulen und deren Anschlüsse an das Internet. Das Land dürfe nicht länger auf Bundesmittel vertrösten. In Bayern seien bis 2020 jährlich gut 162 Millionen Euro vorgesehen - unter anderem für die Einführung des digitalen Klassenzimmers.

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Erstellt:
16. März 2018, 08:42 Uhr
Aktualisiert:
16. März 2018, 08:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. März 2018, 08:20 Uhr

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