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Kommentar

Start mit Schwächen

Klare Wahl, reibungsloser Start“, twitterte CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer umgehend. Nun ja. Gerade mal neun Stimmen mehr als nötig bekam Angela Merkel bei ihrer vierten Wahl zur Bundeskanzlerin.

15.03.2018

Von ELLEN HASENKAMP

Berlin. Gut 30 Stimmen weniger, als nach Koalitionsmehrheit möglich gewesen wären. So richtig reibungslos ist Merkel also nicht in ihre vierte Amtszeit gestartet. Aber das war nicht zu erwarten. Und ist auch nicht schlimm. Auch bei früheren Wahlen fehlten Merkel stets Stimmen aus den eigenen Reihen. Gehalten haben alle ihre Koalitionen.

Das Resultat ist ein Nachhall der langen und schwierigen Koalitionsbildung. Um die Regierungsverantwortung gerissen hat sich in Deutschland niemand nach der Wahl im September. Das ist schade, und Merkel hat recht, wenn sie „eine Portion Freude“ an der Regierungsarbeit einfordert. Eine Koalition der zusammengebissenen Zähne sollte es nun nicht werden.

Zählen wird in den kommenden Jahren aber nicht das Ergebnis der Kanzlerinnenwahl. Zählen wird, was CDU, CSU und SPD gemeinsam umsetzen werden. Die Liste der Aufgaben ist lang.

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Erstellt:
15. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
15. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. März 2018, 06:00 Uhr

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