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Steaks in alter Fabrikhalle
Bei Fotios Anastasiou kann man in die Vollen gehen: Das Irland-Tomahawk-Steak gibt's für 65 Euro. Foto: Ferdinando Iannone
Gastro-Tipp

Steaks in alter Fabrikhalle

Im „Fleischmann“ ist der Name Programm. Schmankerl auf der Karte: das hawaiianische Nationalgericht „Poke“.

15.03.2018
  • RAINER LANG

Esslingen. Für Fotios Anastasiou war es unfassbar, dass es in Esslingen kein Steakhaus gab. Ende vergangenen Jahres hat er deshalb selbst eines eröffnet. Die passende Location hat der erfahrene Gastronom mit griechischen Wurzeln im „Dick“-Areal gefunden. Das raue Flair der Räume in der zum Freizeitcenter umgebauten Werkzeugfabrik gefiel ihm gut. In nur zwölf Wochen Umbauzeit brachte der 47-Jährige in die über 100 Jahre alte Fabrikhalle mit hohen Backsteinwänden Gemütlichkeit hinein. Das Ambiente im „Fleischmann“ ist stilvoll, die Atmosphäre entspannt.

Über zwei Stockwerke erstrecken sich „Steakhouse und Weinbar“ mit 110 Plätzen. Im Außenbereich kommen noch 120 Plätze dazu. Sitzgelegenheiten mit Samtbezug und kupferfarbene Bogenleuchten schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Wer nicht reserviert hat, kann sich auf den Ledersofas auf der Galerie die Wartezeit verkürzen. Am Eingang stößt der Besucher auf das zentrale Produkt: Fleisch. Im Reifeschrank hängt ein ganzer Rinderrücken. „Wir reifen unser Fleisch selbst“, erklärt Anastasiou. „Essen hat für mich mit Vertrauen zu tun, wichtig ist dabei die Qualität.“

In der Küche wird das Fleisch in einem Montague-Grill bis auf 928 Grad erhitzt und in einem speziellen Verfahren zubereitet. Eine weitere Besonderheit ist, dass mehr als 100 Weine auch glasweise angeboten werden. Neben den Steaks (ab 20 Euro) und allerhand Fisch wird ein weiterer Akzent mit „Poke“ gesetzt. „Das mit Sushi vergleichbare hawaiianische Nationalgericht war bisher nur in Berlin und München erhältlich“, sagt Anastasiou.

Bei allem Stolz auf die Küche ist für ihn eines klar: „Die Seele des Betriebs ist unser Sam, der bei uns Dr. Sam heißt, weil er an der Bar gern mit Kräutern experimentiert. Seinen Job macht er mit Leidenschaft.“ Sam heißt eigentlich Ahmed El Sayed. Er wollte schon immer Barkeeper werden. Weil das in Ägypten nicht so einfach war, kam er über England und die USA nach Stuttgart, arbeitete Jahre im Casino. Seine Spezialität ist nicht nur Gin, sondern sein persönlicher Umgang mit den Gästen. Rainer Lang

Info www.fleischmann-steakhouse.de

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15.03.2018, 06:00 Uhr

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