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Gut und fleißig mitgewirkt

Stehempfang der Kirchengemeinde zum Abschluss der Kirchenturm-Renovierung

Aus Anlass des Abschlusses der Renovierung des Kirchturms von St. Georg bedankte sich die Katholische Kirchengemeinde am Sonntag nach dem Gottesdienst bei den Spendern und Handwerkern mit einem Stehempfang im Pfarrsaal.

23.11.2015
  • Werner Baiker

Empfingen. Architekt Christoph Kreidler, der Federführende bei diesem Bauprojekt, hob in seiner Ansprache den großen stattlichen Turm der St. Georgs Kirche als Wahrzeichen Empfingens hervor. Er sei ein Stück Heimat, weithin in der Ferne sichtbar, selbst in der Nacht hebe er sich gleichsam als leuchtender Finger Gottes vom Horizont ab.

Ganz aus der Nähe betrachtet, da sah das jedoch vormals anders aus. Beschädigungen an den Buntsandsteinen, die sich zum Teil sogar gelöst hatten, und Putzabplatzungen mit eindringender Feuchtigkeit ins Mauerwerk hatten dem Turm so sehr zugesetzt, dass eine Sanierung unumgänglich wurde. Die Umsetzung der Sanierung, basierend auf Kostenberechnungen von rund 380 000 Euro für die notwendigsten Arbeiten, wurde vom damaligen Pfarrgemeinderat unter Vorsitz von Dekan Alexander Halter und Wilfried Brenner beschlossen. Diesen dankt Kreidler für das gezeigte Vertrauen denn auch herzlich. Die Handwerker hätten ferner gut mitgewirkt und ausdauernd am Kirchturm gearbeitet. Bei den Steinmetzarbeiten der Empfinger Firma Hellstern und Kessler sowie der Firma Armin Hellstern Freiburg wurden fünf Tonnen Bundsandstein bearbeitet und passgenau eingefügt. Der einheimische Gipsermeister Michael Brenner führte die Putzansätze an den neuen Steinen so fachmännisch aus, dass man keinen Unterschied erkennen könne. Auch dem Malerbetrieb Mike Nafz aus Empfingen, der den Turm dann anschließend neu übermalte, galt der Dank. Die schwierige Aufgabe Fugenstriche sei vorbildlich gemeistert worden.

Ferner waren noch die Firmen, Schreinerei Walter, Heizungsbau Briegel und Elektro Haas an den Arbeiten beteiligt, Architekt Kreidler wies darauf hin, wie erfreulich es doch sei, dass alle am Bau beteiligten Handwerker so gut gearbeitet und mitgewirkt haben, dass der zeitlich gesetzte Rahmen perfekt eingehalten werden konnte.

Besonderen Dank hatte er für Josef Baiker und dessen außergewöhliches Engagement. Wenn ein Termin angesetzt war, sei stets der Ruf erklungen „Bin schon oben, kommen Sie rauf“.

Den Vorredner-Worten schloss sich auch Dekan Alexander Halter an. Er lobte, mit welcher Bravour und Können sich die Handwerker einbrachten. So konnte das Projekt zügig abgewickelt und der Kostenrahmen eingehalten werden. Dankbar sei er auch, dass bei diesen schweren Arbeiten nichts passiert ist und alle wieder heil vom Turm herunterkamen. Für den Kosten-Anteil von 108 000 Euro, welcher durch Spenden selbst finanziert werden muss, sind laut Dekan 49 000 Euro schon zusamme, Halter dankte dafür den anwesenden Spendern. Josef Baiker, der Bau-Ansprechpartner der Kirchengemeinde, bekam als Anerkennung ein „Originalstück Renfrizhausener Sandstein“ vom Kirchturm, als Vogeltränke verarbeitet.

Es stammt von einem Bruchstück, das durch einen neuen Steinquader ersetzt werden musste. Baiker erhielt großen Applaus. Dekan Halter sprach ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an alle aus.

Wie geht’s weiter? Bei dieser Frage informierte der Dekan über Zukünftiges, das in den nächsten fünf bis zehn Jahren auf die Kirchengemeinde zukommen wird. „Was wollen wir in Zukunft“, werde sich die Frage stellen. Zunächst gelte der Blick dem großen Kirchendach, das einige Schäden aufweist, und danach gelte es sich um die Außenrenovierung des Kirchenschiffes zu kümmern. Doch zunächst wurde an den Stehtischen zusammengestanden – bei Getränken und Butterbrezeln. Dekan Halter führte mit vielen der Anwesenden kurze persönliche Gespräche.

Stehempfang der Kirchengemeinde zum Abschluss der Kirchenturm-Renovierung
Dekan Halter (hier rechts im Bild) dankte beim offiziellen Stehempfang allen, die sich bei der Kirchturmrenovierung von St. Georg eingebracht hatten.Bilder: wbr

Stehempfang der Kirchengemeinde zum Abschluss der Kirchenturm-Renovierung
Josef Baiker (links) bekam von Dekan Alexander Halter als Dank für sein Engagement eine Vogeltränke aus Renfrizhausener Sandstein. Rechts Architekt Christoph Kreidler.

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23.11.2015, 12:00 Uhr

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