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Steueranreiz für günstigen Wohnraum?

27.11.2015
  • DPA

Berlin. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) plant angesichts der Flüchtlingskrise begrenzte Steueranreize zur Förderung von preiswertem Wohnungsbau. Das geht aus einem Schreiben Schäubles an Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) hervor.

Die geplanten Maßnahmen sollten möglichst zielgenau sein, wenig Mitnahmeeffekte erzeugen und wenig Verwaltungsaufwand erfordern, heißt es. Bedingung sei, dass auch die Länder mitziehen. Mit den Ländern müsse vereinbart werden, dass sie im Zeitraum der Begünstigung von Erhöhungen der Grunderwerbsteuersätze absehen.

Konkret schlägt Schäuble vor, den Bau neuer Gebäude nur in Gebieten mit angespannten Märkten zu fördern, wenn sie zum Wohnen genutzt werden. Begrenzt werden soll die Subvention auf den Beginn der Anschaffung/Herstellung von 2016 bis 2018. Im Jahr der Anschaffung/Herstellung und im darauffolgenden Kalenderjahr soll die Sonderabschreibung je bis zu 10 Prozent der Kosten und im dritten Jahr bis zu 9 Prozent betragen.

Der baden-württembergische Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) begrüßte Schäubles Vorstoß. Ohne die Aktivierung privaten Kapitals sei der Bedarf an preiswertem Wohnraum nicht zu decken.

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27.11.2015, 08:30 Uhr

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