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Künzelsau

Steuerrückzahlung an Würth zwingt Stadt zu Sparkurs

Eine Rückzahlung von Gewerbesteuern in zweistelliger Millionenhöhe zwingt die Stadt Künzelsau (Hohenlohekreis) zu einem drastischen Sparkurs.

04.11.2015
  • dpa

Künzelsau. Man habe einen Ausgabenstopp verhängt und Steuererhöhungen beschlossen, sagte Bürgermeister Stefan Neumann (CDU) am Mittwoch. Der Werkzeug- Handelskonzern Würth, der in Künzelsau seinen Sitz hat, hatte die Gewerbesteuer zurückgefordert.

Bislang habe die Stadt im Kernhaushalt keine Schulden gehabt, doch das werde sich nun kurzfristig ändern müssen, sagte Bürgermeister Neumann. Es werde voraussichtlich vier bis fünf Jahre dauern, bis sich die Lage wieder entspannt habe.

Nach Angaben von Neumann steht die genaue Höhe der Rückzahlungsforderungen noch nicht fest. Allerdings sei klar, dass die dafür angelegten Rücklagen in Höhe von rund 24 Millionen Euro bei weitem nicht ausreichten.

Steuerrückzahlung an Würth zwingt Stadt zu Sparkurs
Das Logo der Würth-Gruppe in Künzelsau an der Fassade eines Firmengebäudes. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

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04.11.2015, 12:00 Uhr

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