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Stiftung lehnt Bewaffnung von Lehrern ab
Gisela Mayer ist zu sehen. Foto: Inga Kjer/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Stiftung lehnt Bewaffnung von Lehrern ab

Die Stiftung gegen Gewalt an Schulen hält nichts davon, Lehrer zu bewaffnen.

10.03.2018
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Wie soll ein Lehrer einen Bewaffneten mit Tötungsabsicht gegenübertreten - er müsste die Waffe in der einen Hand tragen, in der anderen die Kreide», sagte die Stiftungschefin, Gisela Mayer, anlässlich des neuntes Jahrestages des Amoklaufs von Winnenden bei Stuttgart. Der Strategie der Konfrontation setzt Mayer die der Kooperation entgegen. «Lehrer, Eltern und Schüler müssen sich zusammensetzen und verdeutlichen, dass Aggression an ihrer Schule nicht toleriert wird.»

Am 11. März 2009 erschoss ein ehemaliger Schüler der Albertville-Realschule in Winnenden ihre Tochter Nina, die dort als Referendarin arbeitete. Der junge Mann erschoss 15 Menschen, bevor er sich selbst tötete. US-Präsident Donald Trump hatte nach dem Amoklauf an einer Schule in Florida mit 17 Toten die Bewaffnung einiger ausgewählter Lehrer vorgeschlagen.

Am neunten Jahrestag des Massakers in Winnenden stehen eine öffentliche Gedenkfeier, Gottesdienste und eine Lichterkette auf dem Programm.

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10.03.2018, 09:47 Uhr | geändert: 10.03.2018, 09:20 Uhr

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