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Wählen mit 16

Stimmen dafür

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13.11.2012

Von ANGELA WISTUBA, 18 & CATHARINA SCHREINER, 17

G. Szekely

Der freischaffende Kunstmaler Geza Szekely begrüßt die Neuerung: „Ich bin der Meinung, dass 16-Jährige sehr wohl in der Lage sind, Entscheidungen zu fällen.“ Der 67-Jährige hofft zudem auf mehr Wählerstimmen: „Die Jugend stellt ein wichtiges Wählerpotenzial dar, denn bei ihnen ist die Wahlmüdigkeit noch nicht vorhanden.“

F. Delorme

Floriane Delorme lebt in Paris und ist derzeit zu Besuch in Tübingen. „Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll“, sagt die 16-Jährige. Es komme darauf an, inwieweit sich die Jugend in der Politik auskenne: „Die meisten würden wie ihre Eltern wählen, weil sie sich noch keine eigene Meinung gebildet haben.“

F. Lindner, D. Leuchtweis

„Wenn es möglich gewesen wäre, hätten wir sicher schon mit 16 Jahren gewählt“, sagen Fabian Lindner, 18, und David Leuchtweis, 17. So groß sei der Unterschied zwischen 16 und 18 auch nicht. „Es gibt immer welche, die aus Jux wählen. Aber der Altersunterschied von nur zwei Jahren verändert die Mentalität solcher Wähler nicht.“

S. Rey, P. Hoffmann

Sarah Rey und Paula Hoffmann, beide 17, finden die Wahl ab 16 gut, da man sich so früher an der Politik beteiligen kann. „Wenn ich die Chance hätte zu wählen, würde ich mich auch mehr darüber informieren und wählen gehen“, sagt Paula. „Jugendliche interessieren sich doch nur nicht für Politik, weil sie nicht gefragt werden.“

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Erstellt:
13. November 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
13. November 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. November 2012, 12:00 Uhr

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