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Ract-Festival

Stimmungsmache

Zum Streit auf dem Ract-Festival und zur Rolle des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer dabei.

15.06.2015

Wer aus politischem Interesse öffentlich und unter großem Beifall von Konservativen den Eindruck erweckt, Gewalt sei eine Domäne von Linken & Tierschützern, sollte fairerweise auch den Konflikt mit den konservativen Freunden suchen. Sonst sieht es aus wie eine billige Kampagne und kein ernster Versuch, der Gewalt in Tübingen beizukommen. Die kommt von allen Seiten. Mich wundert es nicht, dass insbesondere Gewaltopfer wenig Verständnis für die durchsichtige Stimmungsmache zeigen. Denen dann auch noch „Täterschutz“ vorzuwerfen ist ein „no-go“.

Es geht beim Thema „Gewaltprävention in Tübingen“ genau nicht darum, was dem OB aufgrund seiner polarisierenden politischen Position persönlich zugestoßen ist, wie auch die meisten Beiträge auf seinem Facebook-Profil zeigen. Problematisch finde ich es zudem, wenn ein Politiker solche Berichte ohne Beachtung des journalistischen Kodex, der unter anderem den Schutz jugendlicher Täter vorsieht, selbst veröffentlicht.

Michael Mayer, Tübingen

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15.06.2015, 12:00 Uhr

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