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Streit um angeblichen Ekel-Döner beigelegt
Ein Positivbeispiel eines Döners. Foto: Patrick Pleul/Archiv dpa/lsw
Offenburg

Streit um angeblichen Ekel-Döner beigelegt

Im Streit um einen Döner, in dem sich allerlei Tiere befunden haben sollen, haben sich ein Dönerbudenbesitzer und sein Kunde gütlich geeinigt.

23.03.2018
  • dpa/lsw

Offenburg. Die Parteien hätten sich verglichen, teilte ein Sprecher des Landgerichts Offenburg am Freitag mit. Demnach wird der Kunde seine Behauptungen, tote und lebende Tiere hätten sich in seinem Essen befunden, nicht mehr wiederholen.

Der Mann hatte auf Facebook ein Ekelvideo veröffentlicht, in dem in einer Warmhaltebox Tiere in Essenresten zu sehen waren. Daneben hatte er den Namen des Dönerimbisses im Ortenaukreis gestellt und dies mit der Warnung verknüpft, dort nie wieder etwas zu holen.

Der Betreiber des Imbisses wehrte sich vor Gericht und beantragte, dass der Kunde solche Äußerungen unterlässt. Sein Betrieb sei überprüft und die Hygiene nicht beanstandet worden. Sein Umsatz sei seit der Veröffentlichung des Videos drastisch eingebrochen.

Die Parteien vereinbarten nun, auch auf Schmerzensgeldklagen beziehungsweise Klagen etwa wegen Rufschädigung zu verzichten. Der Fall sei damit erledigt, erklärte der Gerichtssprecher.

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23.03.2018, 15:52 Uhr | geändert: 23.03.2018, 15:50 Uhr

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