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Stuttgart

Strobl: Lehren aus Pogromnacht müssen Wegweiser sein

Im Gedenken an die Opfer der NS-Pogromnacht vor 78 Jahren hat Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) dazu aufgerufen, für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzustehen.

09.11.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Auch heute gibt es noch bei uns zu viele Straftaten mit fremdenfeindlichem Hintergrund. Eines gilt ganz besonders: Wehret den Anfängen», sagte Strobl am Mittwoch bei einer Gedenkfeier der Israelitischen Religionsgemeinde Württemberg in Stuttgart.

Bei der Pogromnacht wurden 1938 vom nationalsozialistischen Regime deutschlandweit Synagogen angezündet, Häuser und Geschäfte jüdischer Bürger geplündert und gemordet. Im heutigen Baden-Württemberg kam es in jener Nacht zu 13 Morden an Juden. «Die Lehren aus der Reichspogromnacht müssen stets ein präsenter Wegweiser für unser Handeln sein. Antisemitismus darf bei uns nie wieder eine Chance haben», forderte Strobl.

Zuvor hatte bereits der Landtag an die antisemitischen Ausschreitungen von 1938 erinnert, zugleich aber auch an den Mauerfall vor 27 Jahren - jeweils ein 9. November. «Der 9. November ist für Deutschland ein Tag der Freude und ein Tag der Trauer», betonte Parlamentspräsidentin Muhterem Aras.

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09.11.2016, 20:33 Uhr | geändert: 09.11.2016, 18:51 Uhr

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