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Strobl: «Wir nehmen das Ergebnis so, wie es ist»
Thomas Strobl (CDU), Innenminister, gibt ein Interview. Foto: Bernd Weißbrod dpa/lsw
Stuttgart

Strobl: «Wir nehmen das Ergebnis so, wie es ist»

Ein CDU-Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten wäre aus Sicht von CDU-Bundesvize Thomas Strobl zu riskant gewesen.

14.11.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Wir hätten auch jemanden aufstellen können, der dann möglicherweise im Februar 2017 voll gegen die Wand fährt», sagte Strobl am Montag in Stuttgart nach Treffen von CDU-Parteigremien. Nach einem Scheitern hätte eine scharfe Diskussion über den Sinn so einer Kandidatur begonnen. Gerade in politisch unruhigen Zeiten sei eine breite Mehrheit für einen Kandidaten besonders wichtig, so Strobl. «Es ist schon wahr, die CDU ist die stärkste Kraft in der Bundesversammlung - aber halt ohne Mehrheit.»

Die Wahl von Frank-Walter Steinmeier (SPD) zum Bundespräsidenten im Februar 2017 wäre «ein Ergebnis, das durchaus auch seine positiven Seiten hat», sagte Strobl, Vize-Ministerpräsident in der grün-schwarzen Regierung von Baden-Württemberg. Steinmeier verfüge über «hinreichende Erfahrung und politische Belastbarkeit». In den CDU-Gremien sei zwar keine Begeisterung ausgebrochen beim Thema Steinmeier als Bundespräsident, aber es habe auch keine herbe Kritik gegeben. «Jetzt nehmen wir das Ergebnis so, wie es ist.»

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14.11.2016, 16:29 Uhr | geändert: 14.11.2016, 16:01 Uhr

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