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Strobl äußert sich zu Islam-Debatte
Thomas Strobl (CDU) spricht bei einer Sitzung des Innenausschusses. Foto: Sina Schuldt/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Strobl äußert sich zu Islam-Debatte

Nach Horst Seehofers umstrittener Äußerung zum Islam hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) die aufflammende Debatte kritisiert.

16.03.2018
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Wie kann man einen so komplizierten Sachverhalt in einen so kurzen Satz pressen?», fragte Strobl am Freitag in Stuttgart. «Ich empfinde das nicht als zielführend.»

Hintergrund ist eine Äußerung Seehofers, die sich auf den Satz «Der Islam gehört zu Deutschland» des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff bezieht. «Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Deutschland ist durch das Christentum geprägt. Dazu gehören der freie Sonntag, kirchliche Feiertage und Rituale wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten», sagte der CSU-Chef der «Bild»-Zeitung.

Strobl verwies auf die zahlreichen Menschen muslimischen Glaubens in Deutschland, die seit Jahren hier lebten und arbeiteten. «Dass diese Familien zu Deutschland gehören, daran besteht für mich überhaupt kein Zweifel», sagte der Minister. «Islamismus, Salafismus, islamistisch motivierter Terror - das hingegen gehört natürlich nicht zu Deutschland.»

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16.03.2018, 13:55 Uhr | geändert: 16.03.2018, 13:50 Uhr

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