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Stuttgart

Strobl will Flüchtlinge zurück nach Afrika schicken

Auf dem Mittelmeer gerettete Flüchtlinge aus Afrika sollten nach Ansicht von CDU-Bundesvize Thomas Strobl sofort zurückgeschickt werden.

23.11.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Selbstverständlich lassen wir niemanden ertrinken, aber das internationale Seerecht verpflichtet uns nicht, die Menschen nach Italien zu bringen», sagte Strobl, der auch baden-württembergischer Innenminister und Vize-Regierungschef ist, «Zeit Online» (Mittwoch). «Es gibt keine Rechtsverpflichtung, diese Menschen nach Europa zu bringen. Wir holen die Menschen ja zum Teil nur wenige Kilometer vor der tunesischen Grenze aus dem Wasser.»

Strobl bekräftigte sein Anliegen, weitere afrikanische Länder zu sogenannten sicheren Herkunftsstaaten zu erklären, um abgelehnte Asylbewerber einfacher zurückschicken zu können. «In Baden-Württemberg leben relativ viele Flüchtlinge aus Gambia, und wir haben viele Probleme mit ihnen», sagte Strobl. «Die Schutzquote ist sehr niedrig, die Kriminalitätsrate dafür extrem hoch.» Viele Asylbewerber aus Gambia seien in Drogenhandel verwickelt.

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23.11.2016, 21:20 Uhr | geändert: 23.11.2016, 18:11 Uhr

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